Autarke

Energie-

versorgung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die komplette Eigenversorgung mit Elektroenergie und Wärme ist an abgelegenen Standorten, weit entfernt von Energienetzen, möglich und unter Umständen auch wirtschaftlich darstellbar.

 

Am Standort sollte im Vorfeld das zu erwartende Windpotenzial und die Sonneneinstrahlung geprüft werden. Die Kombiantion aus Windenergienutzung und Nutzung der solaren Einstrahlung deckt bei guter Auslegung der jeweiligen Komponenten in vielen Fällen 70 - 80 % des direkten Energieverbrauchs ab. Überschüssige Energie kann in Batteriespeichern zwischengespeichert werden. Diese Energie kann dann  bei einer Unterdeckung des Energieangebotes mit abgerufen werden.

Ist eine zeitlich 100%-ige Versorgung mit Elektroenergie zu gewährleisten, sollte ein Stromgenerator auf Basis des örtlich erhältlichen konventionellen Brennstoffes (Propangas, Benzin, Diesel etc.) mit in die Anlage integriert werden.

 

Autarke Energieversorgung mit Kleinwindkraft und Photovoltaik für eine Telekommunikationsanlage in Usbekistan (Koppelung der Energieerzeuger auf der DC-Seite)
Autarke Energieversorgung mit Kleinwindkraft und Photovoltaik für eine Telekommunikationsanlage in Usbekistan (Koppelung der Energieerzeuger auf der DC-Seite)
Südafrika: Installation einer dezentralen Energieversorgung mit 6 kW-Windkraftanlage und PV-Anlage. Die PV-Alage wurde auf einer Pyramide montiert, die in den Seitenräumen die Anlagensteuerung, den Batteriespeicher sowie den Propangasmotor integriert hat
Südafrika: Installation einer dezentralen Energieversorgung mit 6 kW-Windkraftanlage und PV-Anlage. Die PV-Alage wurde auf einer Pyramide montiert, die in den Seitenräumen die Anlagensteuerung, den Batteriespeicher sowie den Propangasmotor integriert hat

 

Aus den Erfahrungen bisheriger Projekte müssen bei der Dimensionierung der Anlagetechnik sehr exakt die Anforderungen definiert werden. Voraussetzung für die Planung eines optimalen Systems zur Energieerzeugung sind die vorhandenen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen zu kennen. Unter Umständen existieren oder existierten an diesen Standorten schon Motorstromerzeuger, die aber aufgrund mangelnder Wartung und Versorgung mit Treibstoff nicht mehr in Betrieb sind (oftmals Maschinen vorrangegangener Entwicklungshilfe). Dadurch sind elektrische Geräte in einem gewissen Umfang vorhanden. Daraus erhält man erste Hinweise zur Verbrauchscharakteristik. Für die Planung eines Anlagensystems sind insbesondere folgende Informationen notwendig:


- erforderliche max./ min. Anschlussleistung,

- Leistungskennlinie in Abhängigkeit von Tageszeit,

- erforderliche Netzstabilität,

- meteorologische Randbedingungen.

 

Ziel der zukünftigen Entwicklung ist es, batterielose Hybridanlagen zu konstruieren, um so einen annähernd wartungsfreien Betrieb über viele Jahre und Jahrzehnte zu erreichen. Ein großer Schritt in diese Richtung ist mit der Entwicklung der Hybridanlagensteuerung „USEG“-Universal System for Eenrgy Generation- erfolgt. Durch ein intelligentes Energiemanagement ist die Kopplung unterschiedlichster standardisierter Generatoren via DC-Bus möglich. Das integrierte Lastmanagement sorgt zu jeder Zeit für optimale Energieflüsse, und schont so die augenblicklich noch notwendige Batterie.